Im eigenen Garten richtig düngen

Ein Gemüsegarten sollte auf jeden Fall ausgeglichen gedüngt werden, ansonsten kann summer-783344_640mehr Schaden angerichtet werden als gut ist. Am meisten wird mit Kalk oder Phosphat gern überdüngt und eine optimale Versorgung mit wichtigen Nährstoffen ist nur in wenigen Gärten zu finden. Richtig ist allerdings, das Garten- als auch Balkonpflanzen wichtige Nährstoffe brauchen, um sich voll entwickeln zu können.Es gibt einige einfache Regeln zum Thema Dünger und werden die beachtet, kann auch nichts schief gehen.

Schon auf der Suche nach dem richtigen Dünger sind viele Menschen überfordert, denn es gibt zwei Kategorien. Zum einen findet sich im Handel ein mineralischer und zum anderen ein organischer Dünger.

Der Mineralische ist in vielen Fällen ein Volldünger, der Stickstoff, Phosphor und Kalium enthält. Alle drei Komponenten werden von Pflanzen gebraucht und der Dünger ist optimal abgestimmt. Der organische Dünger ist ebenfalls ein Langzeitdünger, der jedoch nur auf der Oberfläche verteilt werden sollte. Ansonsten können Pflanzen samt Wurzeln geschädigt werden und das ist dann nicht mehr reparabel.Dazu gibt es noch bestimmte Spezialdünger, die auf bestimmte Pflanzen abgestimmt sind, die gibt es zum Beispiel für Rosen und Rhododendren, sowie auch für Gemüse, wie Tomaten oder Gurken.

Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Düngen?

Jeder Gärtner wird bestätigen, dass nur in den Wachstumsphasen gedüngt werden sollte. Diese beginnen Anfang Februar und enden Mitte August. Werden hierbei Fehler gemacht, können sich die Pflanzen nicht schnell genug an ihre Ruhephasen gewöhnen und das führt dann wiederum dazu, dass sie neue Triebe bilden, die dem kommenden Frost nicht standhalten können.
Rasenflächen sind einige der wenigen Dinge, die mehrmals im Jahr Dünger vertragen können.

Hier findet das Düngen im Frühjahr, im Spätsommer und noch einmal im Herbst statt. Der Dünger sollte dann auf dem gemähten Rasen aufgetragen werden, nur dann kann er die ganze Wirkung voll entfalten. Danach sollte gut beregnet werden, somit geht der Dünger in den Boden und kommt überall dort an wohin er auch soll.Bei der Menge an Dünger kommt es auf die Bodenverhältnisse und natürlich auf die Pflanzen an. Informationen über den Boden bekommt jeder der möchte beim Umweltamt der jeweiligen Region. Der Dünger sollte auf keinen Fall eine zu hohe Konzentration haben, denn so wird schnell überdüngt und Pflanzen können dadurch bedingt sogar eingehen.Bei Überdüngung kommt noch dazu, dass diese im Grundwasser landet und das natürlich nicht so gut für die Umwelt ist. Packungsangaben sollten daher auf jeden Fall Beachtung finden, so kann kein überflüssiges Düngen stattfinden.